Gedanken
Gedanken zur Musik
Aufsätze über Interpretation, Aufführungspraxis und das Handwerk des Geigenspiels.
- 19. Jänner 2026
Die Wiederentdeckung der Barockmusik — Mendelssohns Vermächtnis
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde fast ausschließlich Musik lebender Komponisten aufgeführt. Wie ein einziges Konzert das änderte — und warum wir bis heute mit den Folgen leben.
- 16. Februar 2026
Was ist Musik? — Die Kunst der Nachahmung
Für die Komponisten des Barock gab es eine klare Antwort: Musik ist die Kunst, menschliche Emotionen nachzuahmen. Ein Blick auf die Affektenlehre und was sie uns heute noch sagt.
- 23. März 2026
Die Seele der Interpretation — Vom Affekt zum Ausdruck
Anabasis und Katabasis, die kleine Sekunde als traurigstes Intervall, die achttaktige Periode. Über das Handwerkszeug des Ausdrucks.
- 20. April 2026
Vom Komponisten zum Interpreten — Die Aufführungspraxis im Wandel
Im 18. Jahrhundert spielte jeder Künstler seine eigenen Werke. Wie der Virtuose den Komponisten von der Bühne verdrängte — und was das für uns bedeutet.
- 18. Mai 2026
Die Lebensbedingungen großer Komponisten — Musik als Trost
Unter dem Dach des Michaelerhauses am Michaelerplatz wohnten Haydn, Mozart und Metastasio. Über einen Raum, der bis heute im Familienbesitz ist — und was er über die Funktion von Kunst verrät.
- 15. Juni 2026
Die Kunst des Übens — Mehr als nur Wiederholung
Sieben bis acht Wiederholungen, nicht die Dauer. Was die medizinische Rehabilitationsforschung und David Oistrachs Übeschema gemeinsam haben.
- 13. Juli 2026
Lampenfieber — Der Kampf gegen die Angst
Warum man auf der Bühne alles zehn Prozent langsamer spielen sollte, und was die Kampf-oder-Flucht-Reaktion damit zu tun hat.
- 10. August 2026
Die Entwicklung der Violintechnik — Von Bach bis heute
Was heute für einen fortgeschrittenen Schüler selbstverständlich ist, war vor Jahrhunderten revolutionär. Über Bach, Paganini und die großen Geigenschulen.
- 7. September 2026
Die Kunst der Improvisation — Ein verlorenes Erbe
Wer nicht improvisieren konnte, galt als unvollständiger Musiker. Über eine Fähigkeit, die aus der klassischen Ausbildung fast verschwunden ist.
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